Geschichte des BC Wedel

Vier Billard - Begeisterte (namentlich Jonn-Heinrich von Husen, Wolfgang Brandt, Werner Kollei, Harald Feddersen) fanden sich im August 1961 in den Räumen des Jugendheimes an der Bekstraße zusammen, um ihrem Sport nachzugehen, wobei auch die denkbar kümmerlichsten Verhältnisse sie nicht aus dem Konzept zu bringen vermochten. 

Mit ihrem Auszug aus dem Jugendheim begann die erste schwierige Phase für die Spieler. 

Mit einem Billardtisch wurden bis 1973 insgesamt 12 Gaststätten durchwandert. Intensives Training war da natürlich nicht möglich. In jenem Jahr aber erhielt der Verein dann seine erste feste Bleibe. Eine ehemalige Garage konnte den Bedürfnissen entsprechend umgebaut werden.

Plötzlich begann ein Billardboom in Wedel. Mit Theodor Drews stieß eine der schillerndsten Figuren in Norddeutschland zum Billardclub Wedel. Von einem Tresenverein ging der Aufstieg bis in die 2. Bundesliga. In jenen Jahren wurden Bundesmeisterschaften, Deutsche Meisterschaften und eine Europameisterschaft im Einband ausgerichtet. 

Aber bei Ablauf des Mietvertrages sah sich der Verein wieder nur vor der Möglichkeit, in einer Gaststätte zu trainieren. Mitgliederschwund und sportlicher Abstieg waren die Folge. 

Dann bot sich dem Verein die Baracke der Ernst - Barlach - Schule. Der Umbau kostete rund 200.000 DM. Ein gutes Drittel stammte aus öffentlichen Geldern. Den Rest hatten die Mitglieder in den Jahren selbst zusammengespart. Vier kleine und 2 große Tische wurden so angeordnet, dass von einem sie umgebenden Podest alle Spiele gleichzeitig beobachtet werden konnten. 

In der 2. Bundesliga war der BC. Wedel schnell zur festen Größe geworden. 

Im Frühjahr 2000 erfolgte dann der Umzug in die jetzigen Räumlichkeiten, der ehemaligen Turnhalle in der Bergstraße 21. 

Dort stehen auf ca. 300 qm nun 4 große und 4 kleine Tische.